Kirchgemeindeversammlung Homburg 11.05.2026
Mit der Geschichte vom Wollknäuel stimmt Gemeindeleiterin Barbara Weinbuch auf die Kirchgemeindeversammlung ein, welche am 11. Mai in Homburg stattgefunden hat. Der Wollknäuel sucht nach einer Veränderung, weiss aber selbst nicht, nach welcher, und wohin der Weg führen soll. Die Geschichte handelt von Veränderung und Verwandlung. Mit diesem Input – dass aus einer Veränderung auch etwas Gutes entstehen kann- beginnt die reguläre Kirchgemeindeversammlung.
Nach der Abnahme des Protokolls vom letzten Jahr wird die Rechnung 2025 sowie das Budget 2026 besprochen. Bei einem Aufwand von Fr. 443'730.01 und einem Ertrag von Fr. 484'583.96 schliesst die Rechnung mit einem Gewinn von Fr. 40'853.95. Zum guten Ergebnis beigetragen haben unter anderem: tiefere Seelsorgerkosten und höhere Steuereinnahmen als budgetiert. Der Aufwandüberschuss wird dem Eigenkapital zugeschrieben. Der Steuerfuss für das Jahr 2027 bleibt bei 26 %.
Budgetiert für das Jahr 2026 sind die Kosten für die Digitalisierung des Archivs (Fr. 12'000.-) sowie Kosten für Sitzungen für «dual kongruent», sowie Kosten für Besprechungen und Beratungen für die Fusion. Im Jahr 2025 hat die Kirchgemeinde Homburg das Pfarrhaus und die Kirche Gündelhart dem Wärmeverbund vom Fam. Blaser angeschlossen. Die Nettokosten betragen für beide Neuinstallationen rund Fr. 110’000.-. Somit sind die Heizungen wieder auf dem neusten Stand.
Urs Solèr, Projektbegleiter Fusion, informiert über die geplante Fusion. Er weist darauf hin, dass es in Zukunft noch schwieriger werden wird, geeignete Seelsorger zu finden. Attraktive Arbeitsstellen sollten geschaffen werden. Eine Fusion heisst für zukünftige Gemeindeleiter: weniger Sitzungen, weniger Versammlungen, einfachere Strukturen. Angestrebt wird eine Fusion von Homburg, Pfyn und Müllheim per 01.01.2027.
Nach diesen Informationen bedankt sich der Präsident, Beat Tischhauser bei allen, die sich für die Kirche engagieren, beruflich oder ehrenamtlich. Der Abend wird bei einem Glas Rotwein oder Orangensaft, und einem feinen Apéro abgeschlossen.
Antonia Rüdin